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Glossar / Begriffserklärungen

 

Inhaltsverzeichnis

Browsen

Client-Server-System, Clients, Server

Crawler, Agentenprogramme

Datenschutztreibende Länder

Domain Name Service (DNS), Top-Level-Domains

Drop-Down-Menü

Einrichtung, eva|wiss-Organisationen

HTML

HTTP/HTTPS

Instant Messaging

Internet-Protokoll, Kommunikationsprotokoll

IP-Adresse

Kontaktdatenbank

LDAP

Massenmailer

Messaging, Instant Messaging (IM), Messaging ID

Personalisierung

Proxy Server

Soziales Netzwerk

Spam-Mails, unerwünschte Werbe-E-Mail, Massenmailer

TCP/IP

Top-Level-Domain

URL

Verschlüsselung

Voice over IP (VoIP)

Wandern, Browsen

Weblog, Web Log, Blog

WWW

X.500

Zertifikate, Zertifikatsveröffentlichung, Digitale Signatur, PKI

 

Browsen:

Siehe Wandern



Client-Server-System, Clients, Server:

Das Internet beruht zumeist auf Diensten, die von sogenannten Servern angeboten werden und von sogenannten Clients in Anspruch genommen werden.

Auf der Hardware-Ebene ist also ein Server ein leistungsstarker Computer, der meist in einem Rechenzentrum steht und dessen Dauerbetrieb gewährleistet ist. Der Client-Rechner ist ein einfacher Arbeitsrechner, der von einer BenutzerIn bedient wird.

Auf der Software-Ebene ist ein Server ein Dienst, der über ein Internet-Protokoll zur Verfügung gestellt wird (z.B. ein Web-Server, oder LDAP-Server). Der Client ist in diesem Fall ein Anwendungsprogramm mit dem eine BenutzerIn auf den Server-Dienst zugreifen kann. Client- und Server-Programm müssen hierbei das gleiche Internet-Protokoll beherrschen, können aber von unterschiedlichen Herstellern sein.

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Crawler, Agentenprogramme:

Crawler bzw. Agentenprogramme sind Computerprogramme, die das WWW nach E-Mail-Adressen durchsuchen und diese in Listen sammeln. Solche Listen werden auch von Massenmailern oder Spammern für die Versendung von unerwünschten Werbe-E-Mails verwendet.

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Datenschutztreibende Länder:

Als datenschutztreibende Länder werden bei eva|wiss solche Länder bezeichnet, in denen eine Datenschutzgesetzgebung herrscht, die adäquat der deutschen Gesetzgebung ist. Dies sind insbesondere die Länder der Europäischen Union, einschließlich der neuen Beitrittsländer, sowie Kannada. Die USA gehören nicht zu solchen Ländern. Da die Überprüfung der Herkunftsländer bei eva|wiss über den Domain Namen geschieht, werden Benutzer mit den Top-Level-Domains .com, .edu, .org und .net nicht als zu solchen Datenschutztreibenden Ländern gezählt.

Folgende Top-Level-Domains (TLD) bzw. Länder sind augenblicklich bei eva|wiss als datenschutztreibende Länder anerkannt:

TLDLand  TLDLand  TLDLand
.atÖsterreich   .beBelgien    .caKanada
.chSchweiz    .cyZypern    .czTschechische Republ.
.deDeutschland   .dkDänemark   .eeEstland
.esSpanien   .fiFinnland   .frFrankreich
.gbGroßbritannien   .grGriechenland   .huUngarn
.ieIrland  .isIsland   .itItalien
.ltLetland   .luLuxenburg   .lvLitauen
.mtMalta   .nlNiederlande   .noNorwegen
.plPolen   .ptPortugal   .seSchweden
.siSlovenien   .skSlovakei   .ukGroßbritannien

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Domain Name Service (DNS), Top-Level-Domains:

DNS ist ein Internetdienst, durch welchen IP-Adressen auch mittels sog. domain names angesprochen werden können, also durch einen einfach merkbaren Namen. So kann z.B. der Webserver der DAASI International GmbH (IP-Adresse 134.2.217.130) mit dem Domain-Namen www.daasi.de angesprochen werden. Die durch Punkte voneinander getrennten Komponenten des Names (domain componants) stehen in keinem direkten Zusammenhang zu den einzelnen Zahlen einer IP-Adresse. Der DNS ist verteilter Verzeichnisdienst zum Auffinden eines Rechnernamens bzw. einer IP-Adresse.

Der letzte Bestandteil eines Domain-Namens (im obigen Beispiel ".de") wird Top-Level-Domain genannt und steht entweder für ein Land ("de" für Deutschland), oder eine beschreibende Kategorie, aus der das Ursprungsland des Rechners nicht hervorgeht, wie ".com" für kommerzielle Firmen oder ".edu" für Bildungseinrichtungen.

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Drop-Down-Menü:

dropdownknopf
Ein Drop-Down-Menü ist ein Auswahlmenü, welches erscheint, wenn Sie auf einen entsprechenden Knopf (siehe Abbildung) klicken. Nach einem weiteren Klick auf den gewünschten Menü-Punkt, wird dieser ausgewählt.

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Einrichtung, eva|wiss-Organisationen:

eva|wiss ist ein Informationsdienst über Wissenschaftler und Studierende in Deutschland und steht Mitgliedern deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen zur Verfügung. Voraussetzung für die Beteiligung an eva|wiss ist eine gültige E-Mail-Adresse einer entsprechenden Einrichtung.

Folgende Arten von Organisationen werden als Einrichtung in diesem Sinne anerkannt:

  • Hochschulen, also
    • Universitäten
    • Fachhochschulen
    • Berufsakademien
  • Öffentliche Forschungseinrichtungen
    • Staatliche Forschungseinrichtungen wie z.B. Max Plank Gesellschaft und Fraunhofergesellschaft
    • Forschungszentren, insbesondere diejenigen der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
    • Eigenständige Institute
    • Bundesanstalten
  • Private gemeinnützige Forschungseinrichtungen

Da wir im Augenblick nicht für alle diese Einrichtungen entsprechende Informationen zur Überprüfung der E-Mail-Adresse besitzen, bitten wir Sie, mit uns Kontakt aufzunehmen, wenn Ihre Einrichtung noch nicht aufgeführt wird. Auch für Einrichtungen gibt es einen kostenlosen Grunddienst eva|wiss-org-standard.

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HTML:

Die Hyper Text Markup Language ist eine Beschreibungssprache für strukturierte Daten. HTML ist die Lingua Franca des WWW und jeder Webbrowser muss sie beherrschen.

Mit sogenannten HTML-Tags werden Texte ausgezeichnet. Z.B. bewirkt der Tag <i>, dass der mit diesem Tag geklammerte Text kursiv angezeigt wird: <i>TEXT</i>.

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HTTP/HTTPS:

Das Hyper Text Transport Protocol ist ein Internet-Protokoll zum Transport von HTML-Seiten im WWW. Die Einfachheit von HTTP hat bewirkt, dass es auch für andere Daten-Übertragungen genutzt wird, insbesondere auch für XML-Daten.

HTTPS ist dasselbe Protokoll mit einer zusätzlichen Verschlüsselung der Daten, die verhindert, dass Dritte Daten abhören können. Diese Verschlüsselung wird über die Zertifikats-basierte Technologie SSL (Secure Socket Layer) realisiert.

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Instant Messaging:

Siehe Messaging



Internet-Protokoll, Kommunikationsprotokoll:

Unter "Protokoll" versteht man in der Informationstechnik eine festgelegte Sprache bzw. Kommunikationsmuster, mittels derer Computerprogramme untereinander Daten austauschen können. Internet-Protokolle sind z.B. E-Mail, HTTP (für WWW), ldap und VoIP. Diese werden vorwiegend von der Internet Engineering Task Force (IETF) standardisiert.

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IP-Adresse:

Eine 32bit große numerische Adresse, mittels derer Rechner oder sonstige Geräte im Internet identifiziert bzw. angesprochen werden können.
Im Internet Protocol (IP) enthalten die Datenpakete immer die IP-Adresse des Absenderrechners und die des Zielrechners. Eine IP-Adresse in der heute noch häufigsten Version 4 des IP, wird mittels vier durch Punkte voneinander getrennter Zahlen zwischen 0 und 255 dargestellt.
Die IP-Adresse des DFN-Web-Servers ist z.B.: 192.76.176.3. Einer IP-Adresse kann mittels des DNS ein sog. Domain Name zugeordnet werden. IP-Adressen können in einer URL anstelle des Domainnames stehen. Siehe auch TCP/IP.

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Kontaktdatenbank:

Grundlage von eva|wiss ist eine Datenbank die mittels der Verzeichnisdiensttechnologie (und Internet-Protokoll) LDAP realisiert wurde.

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LDAP:

Das Lightweight Directory Access Protocol ist ein (TCP/IP-basiertes) Internet-Protokoll, das sich im Internet und in Intranets als Standardlösung für Verzeichnisdienste etabliert hat.
Es leitet sich vom älteren und mächtigeren Verzeichnisdienstandard X.500 ab und war ursprünglich nur als Ersatz für dessen Zugriffsprotokoll DAP (Directory Access Protocol) gedacht. LDAP hat sich aber mittlerweile zu einem kompletten Client-Server-System entwickelt, so dass es X.500 vollständig ersetzen kann. X.500/LDAP definiert ein objektorientiertes Datenmodell sowie Operationen, die zwischen Client und Server stattfinden können. Beide Definitionen enthalten Erweiterungsmöglichkeiten, wodurch LDAP zu einem sehr flexiblen Werkzeug für beliebige Informationsdienste im Netz wird (z.B.: Telefon- oder E-Mail-Verzeichnis, Benutzerverwaltung, Verzeichnis aller Rechner, Drucker etc. in einem Intranet, ein Verzeichnis, welches ein Regelwerk für das Sichern und den Versand von IP-Paketen (TCP/IP) enthält, ein Verzeichnis von Video-Konferenzteilnehmern, etc.). LDAP wird auch zunehmend für Benutzerauthentifizierung eingesetzt, wodurch ein zentrales rechnerübergreifendes Benutzermanagement ermöglicht wird.

Auch konkurrierende Verzeichnisdiensttechnologien wie MS Active Directory oder Novel NDS können über LDAP angesprochen werden. Eine Open-Source-Implementierung von LDAP und weitere Informationen finden Sie unter www.openldap.org.

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Massenmailer:

Siehe Spam-Mails



Messaging, Instant Messaging (IM), Messaging ID:

Instant Messaging (IM), oder Messaging wird eine Kommunikationsform genannt, mit der man sich on-line Textbotschaften schicken kann. Der Unterschied zu E-Mail ist die Gleichzeitigkeit, wodurch man über das Netz ein virtuelles Gespräch führen kann. Typischerweise erscheint ein Fenster, das Sie darauf aufmerksam macht, dass jemand mit Ihnen sprechen ("Chatten") möchte, er/sie sozusagen an Ihre virtuelle Tür klopft.

Voraussetzung für Instant Messaging ist, dass man bei einem entsprechenden Dienst eine Messaging ID hat. Solche Messaging Dienste sind z.B.:

Falls Sie einen anderen, als die hier genannten IM-Dienste verwenden und diese Messaging ID ebenfalls in eva|wiss veröffentlichen wollen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

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Personalisierung:

Unter Personalisierung versteht man die Möglichkeit, einen Internet-Dienst nach eigenen Bedürfnissen einzurichten. So lassen sich z.B. das Erscheinungsbild der Benutzerschnittstelle modifizieren, oder bestimmte Funktionalitäten an- bzw. ausschalten. Manche Systeme führen eine Personalisierung auch automatisch durch, indem sie z.B. Ihre letzten Suchanfragen speichern, aufgrund Ihrer Interaktionen Menüpunkte ein bzw. ausblenden etc. Es gibt Pläne, den eva|wiss-Dienst zu personalisieren. Für Anregegungen Ihrerseits sind wir hierbei sehr dankbar.

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Proxy Server:

Ein Proxy-Server wird zwischen einer Benutzeranwendung, z.B. Ihrem Web-Browser (Client) und den eigentlichen Servern im Internet gesetzt. Der Proxy fängt alle Anfragen an das Internet ab und überprüft, ob er selbst die gewünschte Information in seinem Zwischenspeicher vorhält. Falls nicht, wird die Anfrage an den entsprechenden Server weitergeleitet, die Antwort wird aber vor der Weiterleitung an den Client im Proxy zwischengespeichert, so dass der nächste Benutzer, der auf diese Information zugreifen möchte, direkt vom Proxy bedient werden kann, ohne dass eine weitere Verbindung ins Internet aufgemacht werden muss.

Einerseits dient der Proxy der Beschleunigung der Zugriffe, andererseits kann er aber auch dazu benutzt werden, bestimmte Informationen herauszufiltern oder sogar die WWW-Benutzung zu überwachen.

Wenn ein Server (wie z.B. der von eva|wiss) eine Anfrage über einen Proxy erhält, hat er keinen Zugriff auf die IP-Adresse des anfragenden Clients und kann deshalb auch nicht dessen Ursprungsland ermitteln. Deshalb werden in eva|wiss über Proxy-Zugriffe keine zugriffsbeschränkten personenbezogenen Daten zurückgegeben.

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Soziales Netzwerk:

Als soziales Netzwerk wird ein Internet-Dienst bezeichnet, in dem Benutzer Kontaktdaten und weitere Informationen über sich (typischerweise Informationen, die man auf der eigenen Homepage hat) veröffentlichen, sowie Ihre Beziehungen zu anderen Benutzern darstellen. Durch diese Relationen zwischen Personeneinträgen wird ein soziales Netz abgebildet, welches zur Kommunikation genutzt werden kann. So kann man zum Beispiel eine Nachricht an alle Freunde der eigenen Freunde (Friend of a Friend, FOAF) schicken, ohne dass man diese selbst kennt. Viele soziale Netzwerke erlauben eine Mitgliedschaft nur, wenn man von einem Bekannten in das Netzwerk eingeladen wird. So wird sichergestellt, dass alle eingetragenen Personen mit mindestens einem anderen eine Relation haben. Das Konzept wurde erstmalig in dem Dienst FOAF implementiert.

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Spam-Mails, unerwünschte Werbe-E-Mail, Massenmailer:

Leider wurde das E-Mail-System von werbetreibenden Firmen als kostenlose Möglichkeit entdeckt, ihre Werbebotschaften an sehr viele BenutzerInnen zu schicken. BenutzerInnen erhalten oft mehr solche unerwünschte Werbe-E-Mails, sogenannte Spam-Mails, als persönliche E-Mails. Obwohl Spam nach europäischer und deutscher Rechtslage genauso wie Faxwerbung illegal ist, lassen sich Massenmailer nicht davon abhalten.

Das Rausfiltern und Löschen solcher Massen-E-Mails wird zu einer sehr lästigen und zeitraubenden Tätigkeit. Viele Internet Service Provider bieten deshalb mittlerweile an, ihre E-Mails vor der Auslieferung an Sie automatisch nach Spam zu durchsuchen und diese rauszufiltern. Sie können solche Spam-Filter aber auch lokal in Ihrem E-Mail-Programm aktivieren, vorausgesetzt diese unterstützen diese Funktionalität, wie zum Beispiel der Mozilla E-Mail-Programm Thunderbird.

Massenmailer benutzen E-Mail-Adressen-Sammlungen, die sie entweder kaufen, oder selbst mittels Crawler bzw. Agentenprogrammen erstellen. eva|wiss trifft Vorkehrungen zur Verhinderung des Missbrauchs von Address-Daten für Spam.

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TCP/IP:

Das Transmission Control Protocol / Internet Protocol (TCP/IP) ist ein zweischichtiges Transport-Protokoll, das als Grundlage für die meisten Internetprotokolle dient, indem es die Aufteilung der Daten in Pakete übernimmt (IP) sowie Verbindungen zwischen zwei Rechnern im Netz aufbaut um die Pakete zu verschicken (TCP). Siehe auch IP-Adresse.

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Top-Level-Domain:

Siehe Domain Name Service

.

URL:

Der Uniform Resource Locator ist die globale Adresse eines Dokuments oder einer sonstigen Ressource im WWW bzw. in anderen Internet-Transport-Protokollen. Die im WWW angesprochene URL wird meist vom Browser im oberen Fensterbereich dargestellt. Eine URL besteht im Allgemeinen aus:

  • einer Protokollangabe, wie z.B. http (WWW), ftp (File Transfer Protocol, ein Protokoll zur Übertragung von Dateien), oder ldap;
  • eine Rechneradresse wird entweder über den Domain Namen (DNS) oder über die IP-Adresse spezifiziert;
  • einem sog. Port, also einer Nummer, die als serverinterne Adresse für spezifische Dienste dient. Diese Angabe ist nur notwendig, wenn nicht der für das jeweilige Protokoll spezifische Port (http: 80, ftp: 20, ldap: 389) verwendet wird;
  • weiteren Angaben, die die Ressource auf dem Server genauer lokalisieren, z.B.: dem Verzeichnispfad und Dateinamen der anzusprechenden Ressource

Beispiele:

  • ftp://ftp.ietf.org/rfc/rfc1738.txt (FTP-Zugriff auf die Datei, die den Standardisierungstext zu URL, RFC 1738, enthält)
  • http://www.daasi.de:80/news-d.html (HTTP-Zugriff auf die Seite news-d.html auf dem Server www.daasi.de über Port 80, die Angabe des Ports 80 wäre nicht notwendig, da dies der Standardport für HTTP ist).
  • http://www.evawiss.de (Startseite von eva|wiss)

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Verschlüsselung:

Kommunikation im Internet ist zunächst unsicher. Mit ein wenig technischem Wissen und Zugang zum Netz kann man über das Internet verschickte Information abhören, abfangen oder sogar unbemerkt verändern. Dies gilt für verschiedene Kommunikationsprotokolle, wie z.B. E-Mail, Instant Messaging, WWW, VoIP, etc. Abhilfe schafft die Kryptographie, also die Verschlüsselung der Information bevor sie über das Netz verschickt wird, sodass sie nur vom Empfänger wieder entschlüsselt werden kann.

Eines der sichersten und praktischsten Verfahren ist die sogenannte asymmetrische Verschlüsselung welches durch ein Schlüsselpaar bestehend aus einem privaten und einem öffentlichen Schlüssel funktioniert. Die beiden Schlüssel stehen in einem mathematischen Zusammenhang wodurch Information, die mit dem öffentlichen Schlüssel verschlüsselt wurde, nur mit dem dazugehörigen privaten Schlüssel wieder entschlüsselt werden kann. Aus dem öffentlichen Schlüssel kann jedoch der private nicht errechnet werden, sodass man ihn gefahrlos veröffentlichen kann und sollte, um ihn den potentiellen Kommunikationspartnern bekannt zu machen. So wird eine Verschlüsselung ermöglicht, ohne dass die Kommunikationspartner vorher ein Geheimnis austauschen müssen. Dieses Verfahren wird bei der Public Key Infrastructure angewandt, welche auch das digitale Signieren ermöglicht.

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Voice over IP (VoIP):

VoIP ist ein neues Internet-Protokoll, mit dem Telefonieren über das Internet ermöglicht wird.

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Wandern, Browsen:

Mit "Wandern" wird bei eva|wiss der Vorgang bezeichnet, sich mittels Mausklicks von einem Punkt der Verzeichnisbaumhierarchie zu einem anderen zu bewegen. Der englische Begriff "browse", 'durchblättern', eingedeutscht "Browsen" bezeichnet den selben Vorgang. Wie Sie in der Verzeichnisbaumhierarchie wandern können, erfahren Sie in der Hilfe zum Wandern

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Weblog, Web Log, Blog:

Ein Weblog ist eine WWW-Seite auf der ein elektronisches Tagebuch zu finden ist, wobei die Einträge in umgekehrter chronologischer Reihenfolge aufgelistet werden, so dass der letzte Eintrag immer an oberster Stelle erscheint. Im Gegensatz zum herkömmlichen Tagebuch sind die Einträge für die Öffentlichkeit bestimmt, oder bei dem sogenannten "private weblog" für eine eingeschränkte Gruppe von Personen, die sich mit einem Passwort authentifizieren muss.

Der Inhalt ist meist persönlich gefärbt und manchmal themenbezogen, spiegelt aber in jedem Fall die Meinung des Autoren wieder. Charakteristikum ist, dass ein Weblog regelmäßig aktualisiert wird. Es gibt auch Weblogs, die von mehreren Autoren geschrieben werden, oder sogar einen vollkommen öffentlichen Schreibzugriff gewähren.

Technisch gibt es zwei Möglichkeiten, Weblogs zu betreiben:

  • Sie verwenden einen entsprechenden Dienst, sodass Sie sich nicht um die Software kümmern müssen. Beliebte Dienste sind z.B.: Blogger, LiveJournal und Radio Userland.
  • Sie installieren sich selbst eine Weblog-Software, müssen jedoch zusätzlich einen Web-Server betreiben. Entsprechende Software ist zum Beispiel: WordPress, Serendipity und Manila

Es gibt Überlegungen, in eva|wiss einen Weblog-Dienst zu integrieren. Sie können aber schon jetzt die Adressen Ihrer Weblogs in eva|wiss-plus veröffentlichen.

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WWW:

Das World Wide Web, ein sog. Hypertext-System, in welchem netzartig Ressourcen aufeinander verweisen, ist heute die am häufigsten verwendete Internetanwendung.
Sie basiert auf der Textbeschreibungssprache HTML und dem Internet-Transport-Protokoll HTTP. Ressourcen werden im WWW über sog. URLs angesprochen.

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X.500:

Internationaler Verzeichnisdienststandard, welcher u.a. ein objektorientiertes Datenmodell sowie ein Client-Server-Protokoll für den Zugriff auf die Daten (Directory Access Protocol, DAP) und Server-Server-Protokolle definiert. Diese werden z.B. für die Weiterleitung von Client-Anfragen an andere Server oder für redundante Datenspiegelung (Replikation) benötigt. X.500 ist Teil einer homogenen Protokoll Suite, die Open System Interconnection (OSI) genannt wird. Mittlerweile setzt sich die Nachfolgetechnologie LDAP immer mehr durch, obwohl dieser die Server-Server-Protokolle fehlen.

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Zertifikate, Zertifikatsveröffentlichung, Digitale Signatur, PKI:

Public Key Infrastructure (PKI) wird eine Infrastruktur genannt, welche auf der sogenannten asymmetrischen Verschlüsselung beruht und neben Datenverschlüsselung insbesondere die digitale Signatur unter Verwendung eines Schlüsselpaares ermöglicht.

Die asymmetrische Verschlüsselung alleine klärt jedoch nicht die Identität der Besitzerin des Schlüsselpaares, also die Frage, ob sie wirklich die Person ist, die sie vorgibt zu sein, oder aber die Identität einer anderen nur vortäuscht.

Um dieses Problem zu überwinden, wird durch Zertifizierung Vertrauen über die Identität des Schlüsselinhabers erzeugt. Die Zertifizierung ist das Hinzufügen einer digitalen Signatur zu einem öffentlichen Schlüssel. Durch die Zertifizierung wird vom Signierenden die Aussage gemacht: "Ich kenne die Besitzerin dieses Schlüssels und bestätige, dass sie die im Zusammenhang mit dem Schlüssel genannte Person ist". Es wird also die Identität verbürgt.

Diese Zertifizierung wird z.B. durch eine sogenannte Zertifizierungsstelle (Certification Authority, CA) vollzogen, eine Organisation, der beide Kommunikationsteilnehmer vertrauen. Die CA führt Zertifizierungen nach einem veröffentlichten Regelwerk (Certification Policy, CP) durch. In diesem Regelwerk wird genau festgehalten, auf welche Weise die Identität des Schlüsselinhabers überprüft wird (typischerweise Kontrolle des Personalausweises), aber auch z.B. die Mindestlänge der verwendeten Schlüssel, die Gültigkeitsdauer der Zertifikate und inwieweit die CA für durch falsche Zertifizierungen entstandene Schäden haftet.

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